Händewaschen Desinfektionsmittel Mundschutz gegen Corona

Was sind die besten Coronavirus Schutzmaßnahmen?Neutralität mutual geprüft

Die Fälle von Neuinfektionen mit dem Coronavirus steigen auch in Deutschland. Um die Epidemie in den Griff zu bekommen ist es nötig, die Übertragungsketten zu unterbrechen. Welche Corona Schutzmaßnahmen dafür sinnvoll sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Da das Coronavirus (Symptomenkomplex Covid-19 oder Sars-CoV-2) bereits ohne Auftreten erster Symptome hoch infektiös ist, raten Forscher verstärkt auf die eigene Hygiene zu achten. Neben gründlichem Händewaschen sollen vor allem Desinfektionsmittel, antiviral-wirksame Reinigungstücher für Oberflächen, Atemmasken und Einweghandschuhe gegen das Coronavirus helfen.

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Das Coronavirus wird von Mensch zu Mensch über Tröpfchen – und Schmierinfektion übertragen. Über den Speichel beim Sprechen, Husten und Niesen gelangt das Virus also über die Atemwege in die Lunge. Aber auch die Hände sind einer der hauptsächlichen Übertragungswege, das Virus hält sich bei Raumtemperatur bis zu 9 Tage auf Oberflächen wie Türklinken, bei hoher Luftfeuchtigkeit und kalten Temperaturen auch noch länger. Eine sinnvolle Corona Schutzmaßnahme ist es daher, sich oft die Hände zu waschen und sich nicht so oft im Gesicht und vor allem nicht im Mund- und Augenbereich zu berühren.

Welche Symptome treten bei einer Coronavirus-Infektion auf?

Hinweis: Die Inkubationszeit der Coronaviren beträgt zwischen 2 bis 14 Tagen (einige Quellen sprechen sogar von bis zu 20 Tagen). Das bedeutet, dass zwischen der eigentlichen Infektion und dem Ausbruch der Krankheit 14 Tage liegen können. In Deutschland werden derzeit nur Fälle auf Corona getestet, die in Verbindung mit schweren Grippe- oder Erkältungssymptomen sowie einem Auslandsaufenthalt stehen.

Die Symptome von Covid-19 (Corona Virus Disease, Entdeckungsjahr 2019), so der medizinische Name der Krankheit, sind der einer Grippe recht ähnlich. Das Robert-Koch-Institut fasst die Symptome folgendermaßen zusammen:

Häufige Symptome:

  • Fieber
  • trockener Husten
  • Abgeschlagenheit
  • Geruchs- & Geschmacksverlust*

*Nach neuen Erkenntnissen einer Umfrage an Corona Patienten. Etwa 2/3 der Befragten gaben an, dass sie an einem mehrtägigen Geruchs- & Geschmacksverlust gelitten haben. Der Verlust kann unabhängig einer verstopften Nase auftreten.

Seltenere Symptome:

  • Atemprobleme
  • Halskratzen
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Schüttelfrost
  • Durchfall
Hinweis: Die Letalität, also die Wahrscheinlichkeit an einer Erkrankung zu sterben, liegt in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt bei 0,7%. Das heißt, dass von 1000 infizierten Menschen sieben daran versterben. Es wird aber davon ausgegangen, dass diese Zahl noch abnehmen wird. Zum Vergleich: die Sterblichkeitsrate bei der saisonalen Grippe liegt in Deutschland bei etwa 0,1%.

Unterschied Corona Grippe Erkältung

Nachweis von Corona aufgrund von einigen Symptomen möglich?

Es gibt keine eindeutigen Symptome von denen man eine Infektion mit Corona ableiten kann. Ein Arzt kann aufgrund der Beschreibung der Symptome nur eine Vermutung anstellen. Die eigentliche Feststellung der Coronaviren findet im Labor statt und kann auch nur so sicher festgestellt werden.

Die Anordnung eines Tests auf Corona wird nur durchgeführt, wenn Sie zuvor in einem Risikogebiet waren, Kontakt mit infizierten Personen hatten oder zur Risikogruppe gehören, die aufgrund von Vorerkrankungen sehr sensibel auf Virusinfektionen reagieren.

Wer sollte sich auf Corona testen lassen? Corona Gefahrengruppen

Ein Test auf Corona wird von Ihrem Arzt angeordnet, wenn ausreichende Hinweise bestehen. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt einen Arztbesuch, wenn folgende Sachlage besteht:

  • Grippeähnliche Symptome UND Kontakt in den letzten 14 Tagen mit einer Person, die positiv auf Coronaviren gestestet wurde.
  • Grippeähnliche Symptome UND Aufenthalt in einem Risikogebiet (asiatische Länder, vor allem China, auch Italien)

Welche Personengruppen sind vom Coronavirus am meisten gefährdet?

Nach der Infektion sind keine Symptome, eine leichte Erkältung oder schwere Fälle einer Lungenkrankheit die Folge. Der Krankheitsverlauf ist höchst unterschiedlich. Personen folgender Gruppen sind eher von schweren Verläufen betroffen und sollten sich achtsam im öffentlichen Leben bewegen:

  • Personen mit Diabetes, Krebs oder geschwächtem Immunsystem.
  • Allgemein Vorerkrankungen der Lunge oder des Herzens.
  • Ältere Personen. Hier ist es schwer ein Alter anzugeben. Einige Quellen legen nahe, dass Kinder nach Infektion weniger häufig einen schweren Verlauf von Corona erleben. Bei Personen ab 50 kann der Krankheitsverlauf schwerwiegender sein. Diese Quelle gibt an, dass das Mittel der Corona Patienten im Schnitt 51 Jahre beträgt und 3/4 der Fälle in der Altersgruppe zwischen 30 bis 69 Jährigen auftreten.
Tipp: Um zu erfahren, wie stark sind die Länder von der aktuellen Pandemie in Relation zur Einwohnerzahl betroffen sind, werfen Sie einen Blick auf unsere Tabelle inklusive relativen Fallzahlen und Todesfällen je 1 Million Einwohner.

Vorgehen, wenn die Symptome übereinstimmen

Sollten Sie die Symptome bei sich wahrnehmen, dann rufen Sie Ihren Hausarzt an oder melden Sie sich bei einem Fernarzt und schildern Sie Ihre Situation. Danach kann der Arzt entscheiden, ob ein Besuch in der Praxis sinnvoll ist oder nicht.

Bei der Schilderung leichter Atemwegserkrankungen am Telefon ohne Anzeichen von Corona, kann Sie der Hausarzt schon am Telefon für bis zu sieben Tage krankschreiben. Diese Regelung wurde vom Krankenkassenverband beschlossen und ist befristet bis zum 23.06.2020.

Achtung: Das Gefährliche an Corona ist die Infektionsrate und nicht zwangsläufig die Krankheit an sich. Personen, die sich infiziert haben und keine Vorerkrankungen besitzen, spüren häufig keine Symptome. Sie sollten unter keinen Umständen aufgrund von Eigendiagnosen einen Test auf Corona verlangen, da die Kapazitäten für wirkliche Verdachtsfälle offen gehalten werden müssen. Ihr Arzt entscheidet im Zweifelsfall und ordnet von sich aus einen Test an.
Viren auf Oberflächen Dauer

Viren können unterschiedlich lange auf Oberflächen überleben. Aus diesem Grund ist es sinnvoll auch Oberflächen gründlich (z.B. mit Desinfektionsmittel) zu reinigen.

Coronavirus Schutzmaßnahme 1: Desinfektionsmittel kaufen oder selber herstellen

Um dazu beizutragen, die Übertragungsketten zu unterbrechen, können Sie als Coronavirus Schutzmaßnahme Desinfektionsmittel verwenden. Sars-CoV-2 zählt zu den Viren, die eine Hülle besitzen. Ist diese zerstört, ist es auch das Virus. Das leisten alle Desinfektionsmittel die „viruzid“ wirken, so auch Seife und Wasser. Derzeit geht in vielen Vor-Ort-Apotheken und auch Online Apotheken der Vorrat zur Neige.

Wichtig: Desinfektionsmittel in der Drogerie müssen die Aufschrift „begrenzt viruzid“, „gegen Viren“ oder „wirksam gegen verhüllte Viren“ tragen. Im normalen Supermarkt oder Drogerie gibt es häufig Mittel, die nur gegen Bakterien wirken!

Wo Desinfektionsmittel kaufen?

Da das Coronavirus von Mensch zu Mensch übertragen wird, ist unbedingt empfohlen auf sein Umfeld zu achten. Die Hände sind der Übertragungsweg Nummer eins für Viren oder Bakterien. Jede herkömmliche Seife in Verbindung mit gründlichem Händewaschen tötet alle Erreger effektiv ab. Jedoch gibt es nicht immer die Möglichkeit seine Hände zu säubern. Ein Desinfektionsmittel gegen Viren hilft in alltäglichen Situationen weiter.

Achtung vor Abzocke: Lange Lieferzeiten & hohe Preise vermeiden

Im Moment ist die Nachfrage nach Corona Desinfektionsmittel sehr stark angestiegen. Die Preise sind teilweise astronomisch hoch. Der Literpreis für Händedesinfektionsmittel liegt bei einigen Online-Shops über 100 Euro. Auf Ebay kursieren absurde Angebote im vierstelligen Bereich. Hier wird versucht mit der Hysterie Geld zu verdienen. Darauf sollten Sie auf keinen Fall eingehen.

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Absurdes Angebot für ein Händedesinfektionsmittel bei Ebay.

Um nicht der allgemeinen Hysterie zu folgen und panikartig mehr Geld zu bezahlen als notwendig, empfehlen wir folgendes Vorgehen:

  • Wer sofort ein Corona Desinfektionsmittel benötigt, sollte nicht mehr als 14 bis 25 Euro bezahlen.
  • Bei Lieferzeiten von zwei bis drei Wochen bezahlen Sie bei Anbietern deutlich unter 10 Euro pro 500ml.
  • Desinfektionsmittel kann auch günstig selber hergestellt werden.
  • Fragen Sie nach, ob Bestände in Ihrer Drogerie oder lokalen Apotheke vorhanden sind bzw. bald wieder aufgefüllt werden.
Händedesinfektionsmittel Corona Online Shop

Ein Online Shop informiert seine Kunden über die Lieferengpässe aufgrund des Coronavirus. Zudem ist der Literpreis absurd hoch. Hier wird die Panik ausgenutzt.

Händedesinfektionsmittel günstig & sofort hier kaufen

Zu guten Preisen finden Sie noch bei diesen Anbietern Händedesinfektionsmittel:

Hinweis: Durch die aktuellen Lieferprobleme kann es passieren, dass sich kurzfristig die Bestände ändern. Finden Sie bei folgenden Anbietern keine Angebote mehr, empfehlen wir in unserem Apotheken Vergleich einen anderen Shop auszuwählen.

1. Ebay: Sterillium Händedesinfektionsmittel

 

2. Online Apotheken durchgehen

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Falls vergriffen, hier noch eine Liste mit weiteren Online Apotheken
  
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3. Desinfektionsmittel vorbestellen

Der Shop Hygi bietet sehr günstige Preise und eine große Auswahl an Desinfektionsmitteln, die gegen Corona wirken. Die Preise sind deutlich unter 10 Euro pro 500ml. Es kann aber zu längeren Lieferzeiten kommen.

Tipp: Corona Desinfektionsmittel selber herstellen

Wenn Sie aufgrund der Lieferengpässe und der damit verbundenen Preissteigerung von Desinfektionsmitteln, nichts mehr bekommen haben, dann können Sie sich das Mittel auch selber mischen. Die Zutaten können Sie sich im Internet bestellen oder in den Apotheken kaufen. Die WHO und das Robert-Koch Institut haben dazu folgende Rezepte ausgegeben:

Hinweis: Das Arbeiten mit Chemikalien ist gefährlich. Aufgrund der Lieferschwierigkeiten dürfen Apotheken auch selber Desinfektionsmittel auf Ethanol-Wasser-Basis mischen. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach, bevor Sie sich selbst ein Desinfektionsmittel anrühren.

Rezept 1:

Rezept 2:

Haben Sie die Mischung zusammengestellt, müssen Sie das Ganze nur noch für mindestens 72 Stunden stehen lassen. Das Wasserstoffperoxid sorgt in der Zeit dafür, dass Bakterien und Sporen in dem Mischbehälter abgetötet werden.

Atemschutzmaske Coronavirus

Coronavirus Schutzmaßnahme 2: Unbedingt Mundschutz gegen Corona tragen!

Mit der Anwendung gewöhnlicher Hygienemaßnahmen und der Verwendung von Desinfektionsmitteln ist schon eine gute Coronavirus Schutzmaßnahme gegeben, da die Infektion über Oberflächen stattfinden kann. Eine Quelle der Ansteckung mit dem Coronavirus ist jedoch auch das Anhusten.

Die WHO hat ihre Einschätzung bezüglich der Bedeckung des Gesichts geändert und empfiehlt das Tragen eines Mundschutzes an allen öffentlichen Orten! Um die Coronaviren nicht weiterzuverbreiten, reicht die Bedeckung der Nase und Mund mit einem einfachen Mundschutz. Dieser muss nicht den hohen FFP-Schutzstandards folgen!

 

Hinweis: In Deutschland wurde eine Mundschutzpflicht im Supermarkt und öffentlichen Nahverkehr eingeführt. Wenn Sie in den Supermarkt gehen wollen oder mit Bus und Bahn fahren, ist das Tragen eines Mundschutzes Pflicht. Sorgen Sie vor und kaufen Sie jetzt noch einen Mundschutz bevor sie ausverkauft sind!

Coronavirus Schutzmaßnahme 3: Einweghandschue gegen Corona

Auf den Händen sammeln sich die Erreger. Greift man sich an die Nase, Augen oder anderen Schleimhäuten im Gesicht gelangt das Virus in den Körper. Einweghandschuhe können in Sonderfällen eine sinnvolle Ergänzung gegen Corona sein. Einweghandschuhe kaufen Sie online oder auch in einer Vor-Ort-Apotheke. Mehrfach verwendbare Handschuhe sollten Sie meiden, da nicht sichergestellt werden kann, ob sich noch Viren darauf befinden.

Hier noch Einweghandschuhe gegen Corona kaufen:

 

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Laut Expertenmeinung ist die Verwendung von Schutzhandschuhen im normalen Alltag nicht notwendig, außer Sie betreuen eine Person mit geschädigtem Immunsystem. Nach der Anwendung werden die Einweghandschuhe sofort entsorgt. Damit können Sie sicher gehen, dass keine Coronaviren an Ihre Hände gelangen.

Welche anderen Hilfsmittel zum Schutz vor dem Coronavirus gibt es?

Da Coronaviren -wie die meisten anderen Viren- UV-Licht nicht vertragen, können Sie auch UV-Sterilisatoren verwenden. Damit können Sie Gegenstände sowie Oberflächen in kurzer Zeit virenfrei machen. In Stabform eignen sich diese auch, um Kleidung zu desinfizieren. Ein weiterer Coronavirus-Schutz sind spezielle antivirale Reinigungstücher für Oberflächen. Die meisten gängigen Reinigungstücher für Oberflächen reichen jedoch aus, um die Hülle des Virus zu zerstören. Allerdings sollten sie mit hochprozentigem Alkohol oder Ähnlichem versetzt sein.

Corona Panik: Veranstaltungen abgesagt, Kindergärten & Schulen geschlossen

Tipp: Aufgrund der Geschäftsschließungen müssen sich viele Menschen auf einen finanziellen Engpass einstellen. Neben staatlichen Hilfen, unterstützen auch die Kreditanbieter Privatpersonen, die einen Kredit auf nehmen wollen. JETZT haben Sie die Möglichkeit, einen Kredit zu Minuszinsen zu erhalten.

Das gab es noch nie in Deutschland: Großveranstaltungen und Menschenansammlungen von über 2 Personen sind in mittlerweile fast allen Bundesländern verboten. Darüber hinaus werden Grenzkontrollen eingeführt, um die Verbreitung von Corona zu stoppen.

Halten Sie auf den sozialen Medien Ausschau, wie in Ihrer Stadt und Bundesland gegen das Coronavirus vorgegangen wird. Jedes Bundesland kann selbstständig Beschlüsse verabschieden. Die Sachlage ändert sich derzeit täglich.

Hier eine Übersicht der Situation:

  • Auf Beschluss der Bundesregierung dürfen Geschäfte bis zu 800 Quadratmeter Ladenfläche wieder öffnen.
  • Verpflichtung zum Tragen eines Mundschutzes im Supermarkt und öffentlichen Nahverkehr.
  • Die „Sonntagssperre“ wurde aufgehoben. Erlaubte Geschäfte dürfen ihren Betrieb auch Sonntags ausführen.
  • Schulen & Kitas in ganz Deutschland werden geschlossen. Hier eine Quelle, wie jedes einzelne Bundesland reagiert und wann die Schließungen gelten.
  • Grenzkontrollen zu allen Ländern, die an Deutschland anschließen. Flugverkehr teilweise eingestellt. Einreisende Fahrzeuge und Züge werden vermehrt auf Symptome getestet. Bei Verdacht werden die Personen an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet.
  • Großveranstaltungen bleiben bis zum 31.08.2020 untersagt.
  • Die Einreise in viele Länder wurde zum Teil stark eingeschränkt. Haben Sie zuvor eine Pauschalreise in ein Krisengebiet gebucht, können Sie Ihr Geld zurückverlangen. Bei einer privaten Reise gelten andere Bestimmungen. Hier muss häufig auf Kulanz gehofft werden.

Empfehlung der Bundesregierung für das alltägliche Leben:

  • Zuhause bleiben. Soziale Kontakte auf ein Minimum reduzieren.
  • Händeschütteln vermeiden.
  • Das Tragen eines Mundschutzes in der Öffentlichkeit ist einzuhalten (Pflicht im Supermarkt und öffentlichen Nahverkehr).
  • Auf Abstand zu anderen Personen gehen (1,5 bis 2 Meter).
  • Auf Händewaschen achten.
  • Ggf. Desinfektionsmittel kaufen oder andere Schutzmaßnahmen verwenden!
  • Besondere Vorsicht bei dem Besuch von Personen der Risikogruppen (vor allem ältere Menschen)!

Darum werden drastische Schutzmaßnahmen gegen Corona ergriffen

Das komplette private Leben wird durch das Coronavirus in Atem gehalten. Doch genau diese Schutzmaßnahmen helfen, den Ausbruch der Viren gering zu halten.

Ziel der bundesweiten Schutzmaßnahmen ist es, die Infektionsrate so gering wie möglich zu halten, um das Gesundheitssystem nicht durch eine plötzliche Infektionswelle zu überlasten.

Veranstaltungen und große Menschenansammlungen werden als großes Infektionsrisiko gesehen, da das Virus hoch infektiös ist und die Übertragung von Mensch zu Mensch sehr leicht durch Niesen, ins Gesicht fassen oder Händeschütteln gegeben ist.

Bundesregierung Corona Schutzmaßnahme

Die Infektionsrate muss gering gehalten werden, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.

Wichtig: Auch wenn Sie keine Symptome verspüren oder zur Risikogruppe gehören, sind Sie angehalten mitzuwirken. Durch Unachtsamkeit können Sie womöglich Personen anstecken, die weniger gut mit einer Infektion zurechtkommen.

Wegen Corona nicht häufig im Gesicht berühren!

Viren bleiben an den Händen „kleben“ und können dadurch problemlos weitergegeben werden. Wenn Sie ein intaktes Immunsystem und eine verletzungsfreie Haut besitzen, dann kann das Coronavirus nicht durch die Hände in den Körper gelangen und sich vermehren. Nur die Schleimhäute nehmen die Viren auf und bieten den perfekten Nährboden. Die Berührung an Gesicht, Nase oder Augen kann aus diesem Grund sehr gefährlich sein. Im öffentlichen Raum sollten Sie Ihr Gesicht so wenig wie möglich berühren.

Corona App: Neue App soll helfen Infektionsketten aufzudecken

Nach langen Kontroversen hat das Robert-Koch-Institut eine Corona App für Android und iOS veröffentlicht.

Die App nimmt anonymisiert Gesundheitsdaten auf, um Infektionen frühzeitig zu erkennen und die Dunkelziffer von Corona-Patienten zu minimieren. Zur Nutzung benötigen Sie ein Smartphone mit passender App.

Mithilfe der Corona App möchte man die Infektionsketten besser verstehen und zurückverfolgen. Mit der Installation können Sie Ihren Beitrag leisten und Infektionen anderer vermeiden.

In Corona Quarantäne Hilfe erhalten: Facebook hilft

Häusliche Quarantäne bedeutet, dass Sie gezwungen sind zuhause zu bleiben. Eine Quarantäne wird auch verordnet, wenn Sie das Coronavirus nur in sich tragen aber noch keine Symptome ausgebrochen sind.

Hinweis: Eine häusliche Quarantäne setzt viele alleinstehende Personen oder ältere Menschen vor Herausforderungen, weil sie nicht mehr selbstständig handeln können. Auf Facebook gibt es Gruppen, die sich gemeinschaftlich organisieren und gegenseitige Hilfe bei Quarantäne anbieten. Sollten Sie Hilfe benötigen, können Sie es z.B. bei dieser Facebook Gruppe versuchen.

Regeln der häuslichen Quarantäne, die man beachten sollte:

  • In der Regel beträgt die Dauer 14 Tage (Inkubationszeit der Coronaviren).
  • Einzelunterbringung in einem gut belüfteten Zimmer sinnvoll. Bei Familien sollte die infizierte Person so wenig wie möglich die gemeinschaftlichen Räume nutzen.
  • Zwischenmenschliche Kontakte auf ein Minimum reduzieren.
  • Bei Niesen oder Husten immer Ellenbogen vorhalten. Taschentücher sofort entsorgen.
  • Gründliches Händewaschen beim Zubereiten von Speisen und nach dem Toilettengang. Zum Abtrocknen Einweg-Papiertücher verwenden, damit die Viren nicht in einem Stofftuch vermehren können.
  • Kontakt zum Arzt aufrechterhalten.

Fazit

Es gibt ein paar Coronavirus Schutzmaßnahmen, die Sie selbst beachten können. Die einfachste und auch effektive Maßnahme ist es, darauf zu achten, dass Sie sich regelmäßig die Hände waschen. Aufgrund des Virustyps ist es dabei ausreichend Wasser und Seife zu benutzen. Wollen Sie aber auf Nummer sicher gehen ist Desinfektionsmittel kaufen eine geeignete Alternative. Um einschätzen zu können, ob überhaupt ein Risiko besteht, sollten Sie sich über die Infektionssituation an Ihrem Wohnort informieren. Sind Sie in einem Risikogebiet, dann können Sie überlegen, ob Sie sich mit einer Atemmaske oder Einweghandschuhen schützen wollen. Bei Atemmasken sollten Sie auf den FFP-Standard achten.

Sollten Sie die oben genannten Symptome verspüren, ist der persönliche Gang zum Arzt nicht zu empfehlen. Rufen Sie vor dem Arztbesuch in der Praxis an oder melden Sie sich bei ernsthaften Symptomen gleich telefonisch im nächstgelegenen Krankenhaus.

Bildnachweis: Vielen Dank an Gerd Altmann, leo2014, Terri Sharp©pixabay.com

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