Sport und Gesundheit

Sport und Gesundheit: Diese Sportarten sind gut für Ihre Gesundheit

Sport und Gesundheit gehören zusammen. Ausreichende Bewegung und regelmäßiger Sport hält nicht nur fit, sondern fördert auch das eigene Wohlbefinden. Wer regelmäßig Sport treibt, regt seinen Kreislauf an und versorgt das Herz mit genügend Sauerstoff. Wir zeigen Ihnen, warum regelmäßiger Sport so wichtig ist und welche Sportarten gut für Ihre Gesundheit sind.

Darum ist Sport für die Gesundheit so wichtig

Sport ist gesund, denn es stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern ist auch gut für das Herz-Kreislauf-System und beugt Volkskrankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck, Haltungsschäden oder Konzentrationsschwierigkeiten vor. Neben der körperlichen Fitness, bewirkt der Sport zudem eine bessere Durchblutung, was wiederum für eine Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit sorgt.

Wer mit dem Sport beginnt, sollte es jedoch langsam angehen und sich nicht allzu hohen körperlichen Belastungen aussetzen. Denn zu hohe Belastungen können Muskelkater, einen Kreuzbandriss oder andere Sportverletzungen hervorrufen. Zudem ist es wichtig, dem Körper nach jeder sportlichen Belastung genügend Zeit zum Regenerieren zu geben.

Sollten Sie längere Zeit keinen Sport getrieben haben, empfiehlt es sich, vorher Ihren Hausarzt zu konsultieren. Der Arzt wird im Vorfeld überprüfen, wie es mit Ihrem Gesundheitszustand aussieht und Ihnen sagen, welche Sportarten für Sie infrage kommen und welche nicht.

Die besten Sportarten bei Übergewicht

Menschen, die unter Übergewicht leiden, sollten neben einer kalorienreduzierten Ernährung auf regelmäßige Bewegung achten. Denn wer Sport treibt, sorgt dafür, dass Fettmasse abgebaut wird. Das Risiko für Folgeerkrankungen durch Übergewicht, wie Bluthochdruck und Diabetes wird gesenkt.

Gute Sportarten bei Übergewicht sind demnach Ausdauersportarten, die das Herz-Kreislauf-System und die Gelenke schonen. Hierunter zählen unter anderem Schwimmen, Aqua-Gymnastik, Radfahren oder Nordic Walking. Um sich langsam an den Sport heranzutasten, sollten drei Trainingseinheiten mit jeweils 30 Minuten pro Woche eingeplant werden. Nach ein paar Wochen kann dann die Trainingseinheit auf 60 bis 90 Minuten erhöht werden. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Bewegung auch im Alltag stattfindet. Das heißt, statt dem Aufzug die Treppe nehmen und mal zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.

Bei Übergewicht sollten abrupte Bewegungsabläufe sowie Springen, schnelle Ballsportarten oder Laufen auf harten Untergründen vermieden werden. Bei der Ausführung der oben genannten Sportarten ist es wichtig, die Gelenke bestmöglich zu schonen und eventuell zur Stabilisierung auf Bandagen zurückzugreifen.

Die besten Sportarten bei Bluthochdruck

Wer Sport treibt, senkt nicht nur den Bluthochdruck, sondern auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ideal sind Ausdauersportarten, bei dem der Körper gleichmäßig und dynamisch belastet wird. Geeignet sind daher Sportarten wie Wandern, Nordic Walking, Joggen, Schwimmen oder Radfahren. Auf Sportarten mit hohen Krafteinsatz oder azyklischen Bewegungen mit schnellen Antritten sollten Sie dagegen verzichten. Kraftsportarten, Squash oder auch Tennis sind für Menschen mit Bluthochdruck daher nicht besonders gut geeignet.

Bei den oben genannten Ausdauersportarten wird die Herzleistung verbessert, die Blutgefäße weiten sich und der Kreislauf wird stabilisiert. Zu beachten gilt jedoch, dass zu hohe körperliche und psychische Belastungen vermieden werden sollten. Beginnen Sie daher langsam und steigern Sie sich allmählich. Um den Blutdruck zu senken, empfiehlt es sich, drei- bis viermal die Woche je eine halbe Stunde Sport zu machen.

Die besten Sportarten bei erhöhten Cholesterinwerten

Menschen mit erhöhtem Cholesterinspiegel sollten ebenfalls Ausdauersportarten betreiben, denn die Bewegung wirkt sich nicht nur positiv auf den Blutdruck aus, sondern verbessert auch die Insulinempfindlichkeit der Zellen. Wer täglich Sport treibt, sorgt dafür, dass das Verhältnis von schlechtem LDL und gutem HDL-Cholesterin verbessert wird und Triglyceride abgebaut werden.

Ausdauersportarten mit gleichmäßigen Bewegungsabläufen und regelmäßigem Puls eignen sich optimal für Menschen mit erhöhten Cholesterinwerten. Walking, Schwimmen, Radfahren sowie auch Tanzen sind hierfür geeignete Sportarten.

Um einen positiven und nachhaltigen Erfolg zu erzielen, sollten zu Beginn drei Trainingseinheiten mit jeweils 30 Minuten eingeplant werden. Nach einigen Wochen kann sich das Trainingspensum auf etwa fünf bis sieben Mal pro Woche mit jeweils 30 bis 60 Minuten erhöhen.

Verzichten sollten Diabetiker in jedem Fall auf Sportarten mit hohen Leistungsspitzen und unregelmäßigen Bewegungsabläufen, wie Leichtathletik, Basketball oder Kampfsport, da dies zu einer Unterzuckerung des Körpers führen kann. Geachtet werden sollte zudem darauf, dass Sie sich nicht über- bzw. unterfordern, weshalb regelmäßige Puls- und Blutdruckkontrollen wichtig sind.

Die besten Sportarten bei Rückenschmerzen und Bandscheibenproblemen

Wer unter Rückenschmerzen oder Bandscheibenproblemen leidet, sollte sich ebenfalls regelmäßig bewegen, denn dadurch wird der Stützapparat trainiert und Verspannungen lösen sich. Um den Schmerzen vorzubeugen, eignen sich besonders gut Sportarten, die die Wirbelsäule stabilisieren und die Körperhaltung sowie die Koordination verbessern.

Zur Entlastung der Wirbelsäule eignet sich unter anderem Aqua-Fitness. Doch auch Tanzen ist für Menschen mit Rückenproblemen besonders gut, denn hierbei werden die Körperhaltung und -wahrnehmung geschult. Wandern und Nordic Walking sind die richtigen Sportarten, wenn Sie eher Ausdauersportarten ausüben möchten. Bei der Sportart Nordic Walking gilt es, die richtige Technik zu beachten. Diese kann in bestimmten Kursen erlernt werden. Bei richtiger Ausführung wird die Rumpfmuskulatur gekräftigt und Nacken- und Schultermuskeln entspannen sich.

Wer gezielt Rücken- und Bauchmuskulatur stärken möchte, ist bei der Wirbelsäulengymnastik genau richtig. Kurse werden beispielsweise in Fitnessstudios oder Sportvereinen angeboten. Ein besseres Körperbewusstsein, Beweglichkeit und Haltung wird durch Yoga erlangt. Bei Yoga entspannt sich der Körper und die Muskulatur, was sich wiederum positiv auf den Rücken auswirkt.

Wer unter Rückenschmerzen und Bandscheibenproblemen leidet, sollte auf Sportarten mit ruckartigen Bewegungen und Drehbewegungen im Rumpf verzichten. Sportarten wie Reiten, Tennis, Badminton oder zu intensives Krafttraining sollten daher vermieden werden.

Die besten Sportarten bei Burnout oder Depressionen

Wer körperlich aktiv ist, wirkt Depressionen vor, denn Bewegung fördert die Ausschüttung von Endorphinen, Serotonin sowie Dopamin und baut gleichzeitig die Stresshormone Adrenalin und Cortisol ab. Menschen, die unter Depressionen oder Burnout leiden, können sämtliche Ausdauersportarten ausführen, wobei sich besonders gut Sportarten an der frischen Luft eignen. Joggen, Walken, Wandern, Inline-Skating oder Skilanglauf sind daher gute Sportarten gegen Depressionen. Neben Ausdauersportarten bietet sich zudem Gymnastik oder Aerobic an.

Die Trainingseinheiten können dabei frei gestaltet werden, wobei es sich empfiehlt, mit drei Trainingseinheiten pro Woche mit jeweils 30 Minuten zu beginnen. Die Einheiten können dann je nach Bedarf auf 60 bis 90 Minuten gesteigert werden.

Sportarten, die sich bei Menschen mit Depressionen oder Burnout nicht unbedingt eignen, sind Kampfsportarten oder konkurrenzbetonte Sportarten mit hohen Leistungsdruck. Vielmehr sollten solche Sportarten gewählt werden, die einen Spaß machen und bei denen Stress- und Frusterlebnisse vermieden werden.

Fazit
Wie sich zeigt, gibt es für jeden die richtige Sportart. Regelmäßige Bewegung beugt nicht nur Krankheiten vor, sondern bringt noch viele weitere positive Aspekte zum Vorschein, wie z.B. Ausgeglichenheit, allgemeines Wohlbefinden sowie Verbesserung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit.

Bildquelle: Vielen Dank an skeeze für das Bild (@skeeze/www.pixabay.com)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
Volkskrankheiten: Die häufigsten Krankheiten in Deutschland
Medikamente richtig einnehmen: Darauf müssen Sie achten
Checkliste Hausapotheke
Reiseapotheke Checkliste: Was gehört hinein?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.