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Fit und aktiv: Wie Sie eine gesunde Darmflora aufbauen könnenNeutralität mutual geprüft

Eine gesunde Darmflora schützt nicht nur vor Krankheiten, sondern hebt auch die Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden. Der Darm ist verantwortlich für viele Prozesse und sollte daher nicht vernachlässigt werden.

Warum ist der Aufbau einer intakten Darmflora überhaupt wichtig?

Unser Darm ist deutlich komplexer, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Schätzungen zufolge enthält eine gesunde Darmflora mehr als 1.000 verschiedene Bakterienarten, deren Zusammensetzung sich bei allen Menschen unterscheiden kann. Dieses sogenannte Mikrobiom ist nicht nur für die Verdauung verantwortlich, sondern spielt auch eine zentrale Rolle in der Vitaminproduktion und für unser Immunsystem. Ist die Darmflora nicht im Gleichgewicht, kann das neben Verdauungsbeschwerden deshalb auch Allergien, Herzschwäche oder Autoimmunerkrankungen zur Folge haben. Die genauen Zusammenhänge sind allerdings äußerst komplex und werden noch erforscht. Umso wichtiger ist deshalb der Aufbau einer gesunden Darmflora, und das funktioniert in erster Linie über die Ernährung.
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So klappt das Aufbauen und Stärken der Darmflora

Eine ausgewogene Ernährung ist förderlich für alle Aspekte unserer Gesundheit, insbesondere jedoch für die Darmflora. Auch wenn süße und reichhaltige Mahlzeiten der Seele guttun, dem Darm hilft ein weniger kalorienreiches und fettiges Essen. Um die Darmflora aufzubauen und gesund zu halten, sind natürliche, vitamin- und ballaststoffreiche Lebensmittel ideal. Ganz nebenbei fördert diese Ernährung eine schlanke und sportliche Figur.

Ein Mix aus gesunden Lebensmitteln, Früchte- oder Kräutertees und natürlichen Heilmitteln aus der Online Apotheke sowie Bewegung stärken die Darmflora und ihr natürliches Gleichgewicht. Statt zu Fertiggerichten und bearbeiteten Mahlzeiten zu greifen, leben Menschen gesünder, die selbst kochen und sich mit Nahrhaftem versorgen. Wir erklären, wie eine solche darmfreundliche Ernährung konkret aussehen kann.
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Gemüse für die Darmgesundheit

Wie können Sie also am besten eine fitte und ausgewogene Darmflora aufbauen? Ganz einfach: Je bunter, desto besser. Wer sich täglich an unterschiedlichen Gemüsesorten satt isst, schafft die beste Basis für einen gesunden Darm. Grundsätzlich ist jede Art von Gemüse gesund und Abwechslung macht die Vitaminbringer besonders wertvoll. Regionale und saisonale Gemüsesorten sind regelrechte Superfoods: Sekundäre Pflanzenstoffe lindern Entzündungen, hemmen Krebszellen und bekämpfen Krankheiten – kurzum sind sie ein wertvoller Verbündeter gegen jegliche Bedrohung. Die Ballaststoffe im Gemüse sind wahre Allroundtalente, die bei Herzproblemen und Diabetes hilfreich sind. Sie finden sich vor allem in grünem Blattgemüse, und die darin enthaltenen Bitterstoffe gelten nebenbei als hervorragende Appetitzügler.

Besser in Maßen: Obst

Obst galt lange Zeit als das Non-Plus-Ultra der Ernährung. Nach wie vor sind die Vitamine und Spurenelemente im Obst wichtig für den Darm und die Versorgung mit nötigen Stoffen. Der im Obst enthaltene Zucker sollte jedoch nicht unterschätzt werden. Ein maßvoller Genuss von möglichst heimischen Obstsorten stellt den besten Kompromiss dar. Vor allem Beeren und zuckerarme Obstsorten eignen sich hervorragend für eine gesunde Ernährung. Trockenfrüchte enthalten einen verhältnismäßig hohen Zuckeranteil, fördern allerdings die Verdauung auf verträgliche Art. Damit sind sie perfekte süße Snacks für zwischendurch, wenn sie in kleinen Mengen genossen werden.
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Fleisch ist mit Vorsicht zu genießen

Früher war sicherlich nicht alles besser, eines jedoch schon: Der gemäßigte Umgang mit dem Fleischverzehr hat nicht nur die Umwelt, sondern auch die Darmflora geschont. Ein Sonntagsbraten als Highlight der Woche ist perfekt, auch eine weitere fleischhaltige Mahlzeit schadet nicht. Wer dagegen jeden Tag größere Mengen verzehrt, nimmt zu viele Omega-6-Fettsäuren zu sich und riskiert damit erhöhte Entzündungswerte.

Achtung: Fast Food ist Gift für die Darmflora!

Zu fettig, zu wenig Ballaststoffe, ungesunde Kalorien – Fast Food macht dick und krank. Transfettsäuren belasten nicht nur den Darm, auch Herz und Leber leiden darunter.

Wasser marsch!

Natürlich darf beim Thema Darmgesundheit auch das Trinken nicht vergessen werden. Reichlich Flüssigkeit ist gut und stärkt den gesamten Körper. Das Gehirn profitiert vom Wassergenuss ebenso wie der Darm. Wird die gesamte Darmflora gut durchspült, können Nährstoffe optimal transportiert werden. Doch Vorsicht: Auch Säfte enthalten ebenso wie Softdrinks zu viel Zucker, um als gesund zu gelten. Wasser ist die bessere Alternative. Kaffee und Tee eignen sich ebenso gut. Milch und Milchprodukte sind nicht jedermanns Sache. Es muss nicht gleich eine Laktoseintoleranz sein, auch eine Unverträglichkeit kann zu Magenschmerzen führen. Wer Milchprodukte gut verträgt, profitiert vom hohen Eiweißanteil und von den Milchsäurebakterien, die den Aufbau der Darmflora unterstützen. Alkohol sollte hingegen die Ausnahme darstellen.

Fazit
Wenn Sie eine gesunde Darmflora aufbauen möchten, ist ausgewogene, natürliche Ernährung das A und O. Kombiniert mit ausreichend Bewegung sorgt sie nicht nur für einen gut funktionierenden Darm, sondern erhöht generell die Lebensqualität, weil ein fitter Körper und ein gut funktionierender Organismus mehr Vitalität mit sich bringen.

Bildquellen: Vielen Dank für die Bilder an AndCan, congerdesign und silviarita @pixabay.com!

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